Am 2. Mai ist es geschafft, die komplizierte Installation der hochkomplexen Laseranlage zur Oberflächenbehandlung von Flugzeugteilen, ist planmäßig beendet. Mit einem Glas alkoholfreien Sekt stoßen die Partner von ZAL und Airbus mit den amerikanischen Kollegen von LSPT auf die erfolgreiche Nutzerübergabe des Ausnahmeprojekts an.

Mit Fertigstellung der neuen Forschungsanlage für Laser Shock Peening tätigt die ZAL GmbH die bislang größte Investition für die Erforschung neuer Technologien.  Das als Laser Shock Peening bezeichnete Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von metallischen Strukturbauteilen, dient der Verzögerung von Alterungsprozessen einzelner ermüdungskritischer Flugzeugbauteile. Darüber hinaus bietet das Verfahren neue Möglichkeiten zur werkzeuglosen Herstellung von Freiformen von großflächigen und dünnwandigen Blechen.

Die Anlage stellt eine der modernsten Infrastrukturen zur mechanischen Oberflächenbearbeitung mittels Laserlicht dar. Eine weitere Besonderheit ist dabei die Größe der Bearbeitungskammer, welche Raum für Industriebauteile bis 5 x 1 m bietet. Das Verfahren wird bereits in der Luftfahrt eingesetzt und soll mit dem neuen Standort am ZAL seine Einsatzgebiete in der Anwendung für Strukturelemente in Deutschland und darüber hinaus verbreitern.

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