Am Donnerstag, den 29. November fand im Auditorium des ZAL TechCenters der 3D-Druck-Diskurs zur Simulation in der Additiven Fertigung statt. Juniorprofessor Benedikt Kriegesmann, von der Technischen Universität Hamburg sprach über Topologieoptimierung für den Entwurf additiv gefertigter Strukturen - was geht, was (noch) nicht. Dr. Andreas Bauereiß, Projektleiter Simulation der Heraeus Additive Manufacturing GmbH widmete sich der Schmelzbadsimulationsgestützten Prozessentwicklung für Selektive Strahlschmelzverfahren. Zu Simulation der Additiven Fertigung - Aktueller Nutzen in der Praxis und zukünftige Potentiale äußerte sich Dr. Patrick Mehmert, Product Manager Simufact Additive von der Simufact Engineering GmbH.

Die Referenten aus den Bereichen Forschung, Anwendung und Softwareherstellung ergänzten sich hervorragend und lieferten ein umfängliches Bild über die Möglichkeiten der Simulation. Es kristallisierte sich heraus, dass eine Vielzahl an Software Tools existieren, die individuelle Stärken zeigen und an anderen Stellen mit Annahmen arbeiten. Während sich einige auf ein perfektes Design andere auf ein tiefgreifendes Verständnis der physikalischen Vorgänge konzentrieren, kann auch die Prozesskette mit Hilfe der Simulation abgebildet und auf Basis der Ergebnisse optimiert werden.

Die abschließende Podiumsdiskussion zeigte große Einigkeit, wie bedeutsam die unterschiedlichen Simulationen füreinander sind, um einen umfassenden Überblick über die Additive Fertigung zu geben und damit den Sprung in die Realität zu schaffen, denn Simulation stellt inzwischen eine gewinnbringende Unterstützung dar. Als Fazit lässt sich festhalten: Simulation ist im Moment so weit, dass sie Additive Fertigung durch weitreichende Vorhersagen unterstützen kann.

 

 

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